1. Material und Schaden bestimmen
Lederart, Beschichtung, Untergrund, Schadenstiefe und Ergebnisgrenze vor Arbeitsbeginn prüfen. Große Risse, instabile Flächen und Nahtschäden benötigen zunächst eine handwerkliche Instandsetzung.
2. Reinigen und vorbereiten
Verschmutzungen und geeignete haftungsstörende Rückstände kontrolliert entfernen. Oberfläche nur entsprechend Material und nachfolgendem System vorbereiten.
3. Reparieren und Farbton prüfen
Vertiefungen oder Fehlstellen fachgerecht bearbeiten. Den Farbton mit einem getrockneten Probeauftrag und unter geeignetem Licht beurteilen.
4. Dünn färben und abschließen
Das gewählte Farbsystem in dünnen Schichten anwenden. Beim Professional-Spritzsystem erfolgt der Abschluss mit dem dafür vorgesehenen Top Coat.
5. Ergebnis kontrollieren
Haptik, Glanzgrad, Deckung und Übergänge vor Fahrzeug- oder Objektübergabe kontrollieren.
6. Auftrag dokumentieren
Farbton, Rezeptur beziehungsweise Artikel, Charge, Material und Verarbeitung für Qualitätssicherung und Nachbestellungen festhalten.