Farbabrieb
Helle Scheuerstellen und abgeriebene Farbschichten an Sitzwangen und Kontaktflächen.
Farbabrieb reparieren
Ledersitze auffrischen, nachfärben und farblich angleichen
Farbabrieb, ausgeblichene Flächen und ungleichmäßige Farbstellen lassen sich auf geeignetem Autoleder häufig gezielt auffrischen.
Entscheidend sind die richtige Fahrzeugfarbe, eine fettfreie Oberfläche und mehrere dünne Farbschichten. Nach der Trocknung wird das Leder versiegelt und geschützt.
Made in Germany seit 1999 · Entwicklung und Herstellung in Deutschland · Über 150.000 Kunden weltweit
Lederfarbe eignet sich für oberflächliche Farbschäden auf stabilem, pigmentiertem Glattleder.
Helle Scheuerstellen und abgeriebene Farbschichten an Sitzwangen und Kontaktflächen.
Farbabrieb reparieren →Licht, Alter und Nutzung können die Lederfarbe ungleichmäßig oder sichtbar heller erscheinen lassen.
Farbkratzer können geglättet und anschließend mit passender Lederfarbe angeglichen werden.
Kratzer beurteilen →Mit Flüssigleder bearbeitete Stellen werden nach dem Trocknen farblich an das umliegende Leder angeglichen.
Eine Auffrischung im vorhandenen Farbton ist deutlich einfacher als ein vollständiger Farbwechsel.
| Vorhaben | Ziel | Aufwand |
|---|---|---|
| Lokale Farbreparatur | Kleine beschädigte Stelle angleichen | Geringer Material- und Zeitaufwand |
| Farbauffrischung | Vorhandenen Farbton gleichmäßig erneuern | Mehrere dünne Schichten im ähnlichen Farbton |
| Vollständige Umfärbung | Autoleder in einen deutlich anderen Farbton ändern | Deutlich höhere Vorbereitung, Farbmenge und Fehlerrisiko |
Lederfarbe gleicht Farbe aus, kann aber keine tiefen Schäden oder fehlendes Material ersetzen.
| Zustand | Vor dem Färben | Passende Seite |
|---|---|---|
| Nur Farbabrieb oder Ausbleichung | Reinigen, entfetten und vorsichtig glätten | Direkt farblich auffrischen |
| Tiefer Kratzer | Vertiefung bei Bedarf auffüllen und glätten | Kratzer reparieren |
| Kleiner Riss | Stabilität prüfen und Riss auffüllen | Riss reparieren |
| Kleine Fehlstelle oder Loch | Materialverlust und Träger prüfen | Loch reparieren |
| Instabiles oder brüchiges Leder | Vor dem Färben fachlich beurteilen | Nicht einfach überfärben |
Der Farbton richtet sich nach Fahrzeughersteller, Modell, Baujahr, Lederart und Innenausstattung. Verlassen Sie sich nicht nur auf allgemeine Farbnamen.
Die konkrete Anwendung richtet sich nach dem verwendeten Produkt. Beachten Sie deshalb zusätzlich die jeweilige Produktanleitung.
01
Lederart, Originalfarbton, Zustand und Größe der zu färbenden Fläche bestimmen.
02
Schmutz und oberflächliche Ablagerungen entfernen und das Leder trocknen lassen.
03
Hautfette, Silikone und Pflegerückstände entfernen und raue Stellen vorsichtig glätten.
04
Farbe sparsam auftupfen und nicht in einer dicken Schicht aufstreichen.
05
Jede Schicht ausreichend trocknen lassen und bei Bedarf weitere dünne Schichten auftragen.
06
Farbe vollständig trocknen lassen, danach dünn versiegeln und bedarfsgerecht pflegen.
Ein dicker Farbauftrag kann die Narbung zusetzen, ungleichmäßig trocknen und die Haptik verändern. Mehrere dünne, gleichmäßige Schichten mit ausreichender Zwischentrocknung ermöglichen gewöhnlich ein besser kontrollierbares Ergebnis.
Die Werte gelten als Mindestorientierung für eine Auffrischung in einem ähnlichen Farbton.
| Anwendung | Empfohlene Mindestmenge | Hinweis |
|---|---|---|
| Lenkrad oder kleine Reparaturstelle | ca. 30 ml | Für lokale Korrekturen und mehrere dünne Schichten |
| Sitzwange oder einzelner Sitzbereich | ca. 50 ml | Bei starkem Farbabrieb mehr Reserve einplanen |
| Kompletter Autositz | ca. 100–150 ml | Abhängig von Sitzgröße und Ausgangsfarbe |
| Mehrere Sitze oder größere Teilbereiche | ca. 250–500 ml | Ausreichende Reserve für ein gleichmäßiges Ergebnis |
| Komplette Innenausstattung | ca. 500–1.000 ml | Fläche und Farbton vorab genau bestimmen |
Bei deutlicher Umfärbung, stark saugfähigem Leder oder stark abweichendem Ausgangston kann erheblich mehr Lederfarbe erforderlich sein.
Für Farbauffrischung, Farbabrieb und die Angleichung reparierter Lederstellen.
Lederfarbe auswählen →Für Vorbereitung, Reparatur, Farbauffrischung und Schutz in abgestimmten Schritten.
Reparatursets ansehen →Schützt die vollständig getrocknete Farbschicht vor Abrieb und Farbübertragungen.
Versiegelung ansehen →Pflegt pigmentiertes Leder und wirkt vorzeitigem Ausbleichen und Austrocknen entgegen.
Protector ansehen →🇩🇪
Entwicklung und Herstellung unserer Lederprodukte in Deutschland.
1999
Professionelle Systeme für Lederfarbe, Pflege und Reparatur.
150.000+
Bewährte Lösungen für private und gewerbliche Anwendungen.
Pigmentiertes Glattleder mit Farbabrieb oder Ausbleichungen kann häufig selbst aufgefrischt werden. Wichtig sind Materialprüfung, gründliche Vorbereitung, passende Lederfarbe und mehrere dünne Schichten.
Lederfarbe gleicht nur die Farbe aus. Tiefe Kratzer, Risse und Löcher müssen vor dem Färben passend aufgefüllt beziehungsweise repariert werden.
Die Farbe richtet sich nach Hersteller, Modell, Baujahr, Lederart und Innenausstattung. Auch Farbnamen wie Schwarz, Beige oder Cognac können je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen.
Nicht immer. Schwarze Autoleder können unterschiedliche Untertöne und Glanzgrade besitzen. Bei einer speziellen Herstellerfarbe sollte der tatsächlich verbaute Farbton gewählt werden.
Ja. Hautfette, Silikone und alte Pflegerückstände können die Haftung beeinträchtigen. Eine saubere und fettfreie Oberfläche ist für das Ergebnis entscheidend.
Eine Versiegelung ist besonders auf beanspruchten Autositzen und Sitzwangen empfehlenswert. Sie schützt die erneuerte Oberfläche vor nutzungsbedingtem Abrieb.
Eine Umfärbung ist grundsätzlich auf geeigneten Oberflächen möglich, erfordert aber deutlich mehr Vorbereitung, Material und Erfahrung als eine Auffrischung im vorhandenen Farbton.
Für einen kompletten Autositz sollten bei einer Auffrischung im ähnlichen Farbton etwa 100 bis 150 ml eingeplant werden. Bei einer Sitzwange sind häufig mindestens 50 ml sinnvoll.
Nutzen Sie die Farbauswahl oder den Leder Reparatur Assistenten, um die passende Lösung zu finden.
Nicht für Alcantara, Rauleder, Nubuk, Wildleder oder offenporiges Anilinleder. Produkte immer zuerst an einer verdeckten Stelle testen.