Lederlenkrad färben: Anleitung & Vorbereitung | VILOU

VILOU · Anleitung

Ein Lederlenkrad sollte erst dann nachgefärbt werden, wenn klar ist, dass tatsächlich Farbabrieb oder eine beschädigte Deckschicht vorliegt. Speckiger Glanz kann auch durch Hautfett und Rückstände entstehen und sollte zuerst gereinigt werden.

Wann ist Nachfärben sinnvoll?

  • sichtbarer Farbabrieb an den Griffbereichen
  • ausgeblichene oder ungleichmäßig schwarze Stellen
  • leichte oberflächliche Kratzer bei stabilem Untergrund

Nicht einfach überfärben: offene tiefe Risse, beschädigte Nähte, fehlendes Material oder stark abblätternde Oberflächen müssen zuerst fachgerecht beurteilt beziehungsweise repariert werden.

Lederlenkrad in 5 Schritten färben

  1. Reinigen: Schmutz, Hautfett und Pflegerückstände vollständig entfernen.
  2. Entfetten: die Griffbereiche nach Produktanleitung vorbereiten und trocknen lassen.
  3. Oberfläche prüfen: lose Schichten und Nähte nicht einfach überarbeiten.
  4. Farbe dünn auftragen: mehrere sehr dünne Schichten auftragen und jede Schicht vollständig trocknen lassen.
  5. Schützen: die aufgefrischte Oberfläche anschließend passend versiegeln und aushärten lassen.

Matt oder Glanz?

Der Glanzgrad sollte sich an einer wenig beanspruchten Originalstelle orientieren. Ein durch Nutzung speckig gewordenes Lenkrad benötigt nicht automatisch eine glänzende Variante.

Standardschwarz oder Herstellerfarbton?

Schwarze Autoleder können sich nach Hersteller, Modell, Lederart und Ausstattung unterscheiden. Wer den ursprünglichen Farbton möglichst genau erhalten möchte, sollte vor der Anwendung prüfen, ob ein herstellerspezifischer Farbton sinnvoller ist.

Passende Produktauswahl

Für geeignete schwarze Glattleder-Lenkräder findest du die abgestimmte Auswahl für Vorbereitung, Farbauffrischung und Schutz auf unserer zentralen Kaufseite.

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